Einschulung

Mit der Einschulung in die Grundschule beginnt für jedes Kind und seine Familie ein neuer Lebensabschnitt. 

Wir versuchen, Eltern/Erziehungsberechtigten bereits frühzeitig Einblick in unseren Schulalltag und unser pädagogisches Profil zu ermöglichen, um ihnen bei der Wahl der Grundschule sowie dem Anmeldeverfahren zu helfen. Jedes Kind erhält die Möglichkeit, unsere Schule mit ihren Mitarbeitern und Schülerinnen und Schülern, ihrer Zeit- und Raumeinteilung, den schulischen Aufgabenstellungen und Arbeitsformen kennenzulernen und sich mit allem, was auf es zukommt, vertraut zu machen. 

Wir stellen Ihnen hier einen Zeitplan über den Ablauf und Termine von Informationsveranstaltungen über die Schulanmeldung bis hin zum Einschulungstag zusammen.

 

 

 

 

Zeitnah nach den Sommerferien erhalten Eltern/Erziehungsberechtigte mit einem schulpflichtigen Kind zum nächsten Schuljahr von der Stadtverwaltung einen Brief zur Anmeldung ihres Kindes an einer (Fröndenberger) Grundschule ihrer Wahl.

Durch die Öffnung der Schulbezirksgrenzen können Eltern/Erziehungsberechtigte für ihr Kind eine beliebige Grundschule auswählen. Wenn die Schule die nächstgelegene zu ihrem Wohnort ist, muss diese Schule das Kind aufnehmen. Sollten Eltern/Erziehungsberechtigte sich für eine weiter entfernt liegende Grundschule entscheiden, so muss das Kind dort nur aufgenommen werden, wenn Plätze frei sind.

Nach der Anmeldung erfolgt im Februar endgültig Bescheid über die verbindliche Aufnahme.

Ein Jahr vor Schulbeginn laden wir die Eltern/Erziehungsberechtigte der kommenden Schulanfänger an einem Abend zu einem Elternforum in unsere Schule ein. Hier erhalten sie einen Einblick in die Gestaltung der Schuleingangsphase, erfahren Grundlegendes über unsere schulischen Schwerpunkte und mögliche Betreuungsangebote. Von A wie Anfangszeiten über F wie Förderung, O wie Offener Anfang oder K wie Klassenräume versucht die Schulleitung, unterstützt von Lehrerinnen, die in der Schuleingangsphase unterrichten, sowie von Elternexperten, die Fragen der Eltern zu beantworten.

Für den nachfolgenden Tag laden wir alle kommenden Schulanfänger und ihre Eltern/Erziehungsberechtigte zu einem Tag der offenen Tür ein. Hier erleben sie ein buntes und lebendiges Treiben, nehmen Kontakt zu Lehrerinnen und Lehrern und zu „großen“ Schulkindern auf. Außerdem lernen sie den Förderverein kennen. In verschiedenen Klassenräumen können verschiedene Unterrichtsfächer erlebt und kleine Lernaufgaben bewältigt werden. Unsere „Großen“ und ein Spielpass helfen dabei, durch alle Stationen zu finden.

Ab September/Oktober können alle Kindergärten an unserem Sternstundenprojekt teilnehmen. Ziel ist es, die Kinder langsam an die Schule zu gewöhnen, indem wir ihnen vielfältige Einblicke in das gesamte Schulleben ermöglichen. Lernen ist nur mit Freude und Spaß möglich, mit Aufgeschlossenheit und Selbstbewusstsein. In mindestens acht Stationen lernen die Kinder unsere Schule von „Außen nach Innen“ kennen und können so Unsicherheiten oder Ängste, die evtl. mit dem Schuleintritt verbunden sind, abbauen. Stattdessen können sie frühzeitig eine Beziehung zu älteren Schülerinnen und Schülern, die später eine Patenschaft zu ihnen aufbauen können, sowie zu verschiedenen Lehrerinnen und Lehrern und dem Schulgebäude aufnehmen. In einer ihnen bereits vertrauten Umgebung können sich die Kinder dann später umso besser weiterentwickeln. 

Im Rahmen der Schulbesuche erfolgt auch die Erhebung der Schuleingangsdiagnostik. Die Einladung zu einem besonderen Diagnosetag ist daher nicht mehr erforderlich. Natürlich stehen den Eltern/Erziehungsberechtigten für Fragen am Anmeldetag entsprechend Lehrerinnen/Lehrer und die Schulleitung zur Verfügung. Alle anderen Kinder, die nicht am Sternstundenprojekt teilgenommen haben, durchlaufen die Schuleingangsdiagnostik an einem vereinbarten Termin im November/Dezember in einem spielerischen Stationslauf mit einer unserer Lehrkräfte.

Während die Kinder des Sternstundenprojekts nun keine „Schulpausen“ mehr haben, sondern uns Monat für Monat besuchen, kommen die Eltern/Erziehungsberechtigten erst kurz vor den Sommerferien zu einem zweiten Informationsabend zusammen, nun bereits in den zukünftigen Klassenräumen ihrer Kinder. Sie lernen sich untereinander kennen, ebenso auch die vorgesehenen Klassenlehrerinnen und -lehrer, die an diesem Abend bereits konkrete Informationen geben und Fragen zum Schulalltag klären können. Von besonderem Interesse ist hier auch der Tag der Einschulung.

Damit auch die Kinder ihre neuen Mitschülerinnen und Mitschülern schon einmal sehen und mit ihnen spielen und sprechen können, laden wir ebenfalls kurz vor den Sommerferien zu einem Spielenachmittag ein. Ein kleiner Rundgang vom Schulhof zur Klasse steht an. In den Klassen lernen die Kinder sich kennen, basteln gemeinsam ihr Namensschild und kuscheln zum ersten Mal mit ihrem Klassentier. Dieses finden sie am Einschulungstag wieder. Es führt sie durch den aufregenden und mit Spannung erwarteten Tag, nun schon im Kreis ihrer neuen Freunde.

Die Einschulung selbst beginnt mit einem Gottesdienst, zu dem auch Verwandte herzlich eingeladen sind. Anschließend geht's zur Schule, wo die Schulanfänger von der gesamten Lehrer- und Schülerschaft begrüßt werden. Sie gelangen durch einen bunt gestalteten Begrüßungsparcours in das Schulgebäude und erleben mit ihren Klassenlehrerinnen und -lehrern die erste Unterrichtsstunde in ihren Klassenräumen. Eltern und Verwandte können sich unterdessen mit Kaffee und Kuchen in der von unserem Förderverein „Toni Tinte“ ausgerichteten Cafeteria stärken. Anschließend darf zu Hause weitergefeiert werden.

Bei Fragen zur Schulanmeldung können sie gerne Kontakt mit uns aufnehmen.

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